Das Haus der Vereineim Jahr 2005
Neubau eines Dorfhauses in Ilmendorf
Bei der letzten Jahreshauptversammlung des Schützenvereins wurde beschlossen das völlig marode Haus der
Vereine abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Das neue Dorfhaus soll allerdings nicht nur den
Schützenverein "Alpenrose Ilmnendorf" eine neue Heimat werden, nein es soll für alle Ilmendorfer Bürger
zum Ortsmittelpunkt werden.
Ein Mehrzweckraum im Erdgeschoss wird so gestaltet das außer dem Kinderturnen und der Damen-Gymnastik auch
Veranstaltungen wie das Dorffest, das Starkbierfest, das Weinfest oder auch andere Veranstaltungen abgehalten
werden können. Durch eine mobile Trennwand kann der Raum für Veranstaltungen von 30 bis zu 120 Personen genutzt
werden. Im Erdgeschoss befindet sich auch ein Jugendraum der als Treffpunkt für die Ilmendorfer Dorfjugend
eingerichtet wird. Für dessen Unterhalt sorgen weiterhin die Ilmendorfer Vereine sowie der Jugendraum
selbst. Das Obergeschoss nutzt der Schützenverein selbst, hier sollen neben einem Schützenstüberl, einer Teeküche,
einem Umkleideraum und einem Auswertraum auch 10 moderne Elektronische Schießstände ihren Platz finden.
Da die Stadt Geisenfeld die Bauherrnschaft für dieses Dorfhaus nicht übernehmen wollte, erklärte sich der
Schützenverein nach eingehender Beratung bereit diese Aufgabe zu übernehmen. Der Neubau wird die
Ilmendorfer Bürger in der nächsten Zeit erheblich beschäftigen. Jede Menge von Arbeitsstunden müssen
durch die Dorfgemeinschaft und dem Schützenverein erbracht werden, um die Finanzierung dieses Großprojektes
zu sichern. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf ca. 360.000 €. Zur Zeit laufen die Ausräum- und Abbruch-
arbeiten bereits auf Hochtouren. Für den Abriss, geplant am 26. März, muss das Haus vollkommen entkernt werden.
Am 26.03.2011 wurde das alte Schulhaus dem Erdboden gleich gemacht, und der Aushub für die Fundamente
vorgenommen.
Am 03.04.2011 wurde mit den Fundamentarbeiten begonnen, Anfang Mai wurde die Bodenplatte betoniert.
Durch die gute Personalplanung des Schützenvereins und unter großer Beteiligung der Bevölkerung ging der
Bau schnell voran und so konnte bereits nach 11 Wochen Bauzeit "Hebauf" gefeiert werden. Am 08.08.2011
war das Haus bereits voll eingedeckt. Im Anschluß wurden die Installationsarbeiten vorangetrieben und so
konnte im September bereits innen alles Verputz werden. Die günstige Witterung erlaubte es sogar das Anfang
Dezember noch der Estrich eingebracht werden konnte.
Nach einer Ruhezeit von 6 Wochen gingen die Arbeiten mit dem Innenausbau weiter, In kürzester Zeit wurden
die Toiletten gefließt, die Holzdecken angebracht und die Zimmer gestrichen.
Planung des neuen Dorfhauses
In Zusammenarbeit mit dem Geisenfelder Planungsbüro Bruckmüller wurde das neue Dorfhaus geplant.
In Abstimmung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung, dem Landratsamt, der Denkmalschutzbehörde
und der Stadt Geisenfeld wurden alle geforderten Auflagen erfüllt und Ende des Jahres wurde uns die
Baugenehmigung erteilt. Das Neue Dorfhaus kann sich sehen lassen, es wird ein schöner Ortsmittel-
punkt für alle Ilmendorfer Bürger sein.
Hier kann man schon mal den Bauplan ansehen.
Bauplan des Ilmendorfer Dorfhauses.pdf [193 KB]
Spatenstich für das neue Dorfhaus
Der erste Spatenstich für das neue Dorfhaus wurde am 13.04.2011 ausgeführt.
Zusammen mit dem 1. Bürgermeister Christian Staudter, Herrn Schillinger von
der Ländlichen Entwicklung Oberbayern, Karl Heinz Kraft 2. Gauschützenmeister
des Schützengaues Ingolstadt, Manfred König 1. Vorstand Dorferneuerung und
dem Ilmendorfer Ortsteilstadtrat Franz Wittmann und den Fraktionsführern im
Geisenfelder Stadrat griffen 1. SM Martin Wein und 2. SM Alexander Glatzeder
zum Spaten und führten den symbolischen Spatenstich durch.
In seiner Ansprache bedanke sich Martin Wein bei der Stadt Geisenfeld für
die Unterstützung bei diesem Bauvorhaben. Auch lobte er die große Bereitschaft
der Ilmendorfer Bürger die dieses Bauprojekt tatkräftig unterstützen. Bereits für
den Abriss bzw. das Aushöhlen des alten Schulhauses wurden 1000 Arbeitsstunden
durch die freiwilligen Helfer geleistet.
Der 1. Bürgermeister Christian Staudter wies in seinen Ausführungen auf die
große Einsatzbereitschaft der Ilmendorfer Bürger hin. Er bedankte sich beim
Schützenverein für die Übernahme der Baueherrenschaft, da sonst dieses Bauvor-
haben nicht in die Wirklichkeit umgesetzt werden konnte. Er wünschte dem
Schützenverein Ausdauer für dieses wirklich große Projekt. Falls es Probleme
geben sollte stehe er gerne für die Lösung mit Rat und Tat zur Verfügung.
Der 2. Gauschützenmeister Karl Heinz Kraft ging näher auf den Werdegang des
Schützenvereins Alpenrose Ilmendorf ein. Er fand lobende Worte für die Jugendarbeit
der Ilmendorfer Schützen. Diese stellte bei Stadtmeisterschaften und Sektionschießen
immer die größte Anzahl von Jungschützen. Auch sei der Verein in der Sektionsarbeit
voll mit eingebunden, er stellt zur Zeit bereits 3 Mitglieder in dieser Vorstandschaft.
Auch er wünschte dem Schützenverein einen reibungslosen und vor allem Unfallfreien
Baufortschritt.
Mit einer gemütlichen Brotzeit in der Ilmtaverne ging diese Veranstaltung zu Ende.


