Chronik des Schützenvereins
„Alpenrose“ Ilmendorf e. V.

Der Schützenverein „Alpenrose“ Ilmendorf wurde am 28.11.1906 von 12 Männern und 3 Frauen aus Ilmendorf im Gasthaus Turber gegründet. Der Lehrer Gruber ging als 1. Schützenmeister und Andreas Stiftl als 2. Schützenmeister hervor. Zum Vereinslokal wurde das Gasthaus Turber bestimmt. Nachdem Herr Gruber im Jahre 1911 versetzt wurde, übernahm Andreas Stiftl das Amt des 1. Schützenmeister bis zum Jahr 1925.

Die Chronik des Schützenvereins wurde 1906 angelegt und beinhaltet Aufzeichnungen aus den verschiedenen Bereichen des Vereinsgeschehens. Im Jahre 1930 wurden von den Mitgliedern diverse Münzen gestiftet, aus denen eine Schützenkette gefertigt wurde. Diese Kette wird noch heute von Schützenkönig zu Schützenkönig weitergegeben.

Das 50-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe und Preisschießen wurde im Sommer 1959 abgehalten. Bei der Fahnenweihe des Schützenvereins „Eichenlaub“ Ernsgaden übernahm unser Verein die Patenschaft für die neu geweihte Fahne. Das 70-jährige Gründungsfest fand im Juli 1976 statt. 70 Vereine feierten mit dem Jubelverein.

Bei den Neuwahlen 1989 legte der langjährige Schützenmeister Johann Huber nach fast 35-jähriger Amtszeit sein Amt in
die Hände von Klaus Seemeier. Johann Huber wurde von der Mitgliederversammlung zum Ehrenschützenmeister ernannt.

Im Jahr 1991 wurde der Schützenverein „Alpenrose“ Ilmendorf in das Vereinsregister beim Amtsgericht Pfaffenhofen eingetragen. Bis zum Jahr 1992 wurde der Schießbetrieb in unserem Vereinslokal, dem Gasthof Turber, abgehalten. Da die Schießstättenverordnung keinen weiteren Betrieb mehr zuließ, wechselte der Verein das Vereinslokal. Vorangetrieben durch Klaus Seemeier wurden in der ehemals alten Schule 3 neue Stände errichtet, die beim Anfangsschießen 1992 eingeweiht wurden. Seit diesem Zeitpunkt wird hier dem Schießsport nachgegangen. Durch gute und konsequente Jugendarbeit wurde der Platz bald wieder zu eng, und so wurden 1994 3 weitere Stände auf dem Dachboden errichtet.

1996 zum 90-jährigen Gründungsfest wurde ein Sektionsschießen abgehalten, an dem sich 237 Schützen aus der ganzen Schützensektion Vohburg beteiligten.

1998 übernahm Alfred Wastl die Position des 1. Schützenmeisters von Klaus Seemeier. Jm Jahr 2000 legte dieser aus privaten Gründen sein Amt nieder, und Johann Hasler rückte an die Stelle des 1. Schützenmeisters. Beim 100-jährigen Gründungsfest des Schützenvereins “Eichenlaub“ Ernsgaden im August 2000 übernahmen wir die Patenschaft, wie schon bei der Weihe der Fahne 1959.

Im Februar 2002 verstarb plötzlich unsere Ehrenschützenmeister Johann Huber der unter großer Anteilnahme zur letzten Ruhe begleitet wurde. Im Jahr 2001 wurde unserem Verein die Gemeinnützigkeit anerkannt.

2004 wurde erneut ein Sektionsschießen in Ilmendorf veranstaltet, dieses Mal nahmen 221 Schützen daran teil. Allein 50 Schützen nahmen von unserem Verein hieran teil. Bei der Mitgliederversammlung 2004 wurde beschlossen anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Schützenvereins 2006 ein Gründungsfest mit Fahnenweihe abzuhalten. Ab diesem Zeitpunkt nahm ein 15 Personen umfassender Festausschuss unter Leitung der Festleiter Klaus Seemeier und Martin Wein seine Arbeit auf. Mit der Produktion der neuen Vereinsfahne wurde die Firma Kössinger aus Schierling beauftragt. Als Patenverein konnte man die „Heckenrose“ Schützen aus Irsching gewinnen.

2005 richtete der Schützenverein die 13. Geisenfelder Stadtmeisterschaft aus. Karl Turber wurde mit 288 Ringe als erster
Ilmendorfer Schütze Stadtmeister.

Beim Sektionsschießen 2005 bei den Heckenroseschützen in Irsching wurde erstmals ein Ilmendorfer Schütze Sektionskönig.
Josef Robin sicherte sich die Königswürde und vertrat ein Jahr die Sektion Vohburg bei Fahnenweihen und Gründungsfesten.

Bei der 14. Geisenfelder Stadtmeisterschaft 2006 gewann Bernd Engelbrecht die Meisterschaft in der Schülerklasse .

Zusammen mit dem Förderverein Alpenrose Ilmendorf richtete man als Festgemeinschaft vom 21.07 – 23.07. 2006 ein großes Fest aus. Am Freitag fand eine Disco-Party mit dem Titel „Ad Ilme Vico“ statt. Am Samstag den 22.07 fand ein Ehrenabend statt. Bereits 22 Vereine wohnten den Ehrungen verdienter Mitglieder sowie den Ehrungen durch den BSSB und dem Gau Ingolstadt, vertreten durch die Gauschützenmeisterin Elisabeth Meier, bei. Die Jubiläumsscheibe des Vereins gewann Fabian Helfer. Der Gstanzlsänger Sebastian Daller rundete den Festabend ab. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Ernsgadener Blaskapelle. Am Sonntag erfolgte die Weihe der Fahne durch Pfarrer Butowski. Nachmittags folgte ein farbenfroher 1,5 km langer Festumzug durch das herrlich geschmückte und herausgeputzte Ilmendorf. Es nahmen 86 Vereine an diesem Umzug teil. Mit dem Gastspiel der Showband „Let’s Fets“ ging das Fest am Sonntagabend zu Ende. Ein Fest an das alle Beteiligten sicher noch lange denken werden.

Bei den Neuwahlen 2006 wurde Martin Wein zum 1. Schützenmeister und Alexander Glatzeder zum 2. Schützenmeister gewählt. Johann Hasler und Josef Bruckmüller hatten auf eine weitere Kandidatur verzichtet. Josef Bruckmüller war bereits 12 Jahre als 2. Schützenmeister tätig.

Beim Gauschießen 2007 in Mendorf wurde Katrin Hasler mit einem 11,1 Teiler Gaujugendkönigin des Schützengaues Ingolstadt.
Die Sektionsmannschaft sicherte sich die Meisterschaft in der Sektionsrunde der Schützensektion Vohburg.

2008 holte sich die Sektionsmannschaft erneut die Meisterschaft in Ihrer Gruppe. Mit Maximilian Ostermeier stellt der Verein
erstmals auch den Geisenfelder Stadtkönig. Er setzte sich mit einem 59,3 Teiler bei Stadtmeisterschaft in Geisenfeldwinden durch, den 3.Platz belegte mit Markus Bruder ein weiterer Ilmendorfer Schütze. Mit Vaceslav Arzakervich bei den Schülern, Markus Bruder bei den Schützen und Gerhard Steinbichler in der Luftpistolenwertung stellt der Verein 2008 3 Klassenmeister. Markus Bruder wurde mit 288 Ringen auch noch Stadtmeister.

Besonders stolz sind wir auf unsere knapp 35 Jungschützen.

Nachfolgend sind alle Schützenmeister genannt, die den Verein bis zum heutigen Tag geleitet haben.

1906 – 1911 Lehrer Gruber
1911 – 1925 Andreas Stiftl
1925 – 1929 Andreas Drechsel
1929 – 1931 Simon Ehrmeier
1931 – 1938 Josef Robin
1938 – 1952 Sebastian Sepp
1952 – 1955 Josef Robin
1955 – 1961 Johann Huber
1961 Walter Stütz
1961 – 1989 Johann Huber
1989 – 1998 Klaus Seemeier
1998 – 2000 Alfred Wastl
2000 – 2006 Johann Hasler
2006 - Martin Wein